Premieren-Erfolg beim Albmarathon Schwäbisch Gmünd

Der diesjährige Albmarathon Schwäbisch Gmünd erwies sich einmal mehr als echtes Trailrunning-Highlight in der Region und glänzte mit einer ganz besonderen Neuerung: Erstmals feierte der Alb Ultra Premiere. Rund 350 Trailrunnerinnen und Trailrunner gingen auf den beiden Trail-Distanzen – dem bewährten Alb Trail sowie der neuen Königsdisziplin, dem Alb Ultra – an den Start. Auch das Team des LAC Essingen war sowohl auf der Strecke als auch im Organisationsteam stark vertreten. Ein Tagesgesamtsieg, drei Altersklassentagessiege, sowie zahlreiche Podiumsplatze waren die sportliche Ausbeute für das Essinger Laufteam.

Starke Leistungen auf den Trail- und Ultra-Distanzen

Lukas Diebold glänzt bei der Alb Ultra-Premiere und siegte souverän in 4:53 Stunden auf den 60 km / 2.000 Hm. Angetrieben von einem engen Verfolger überholte er seinen ursprünglichen Marschroute-Plan deutlich: „Ich bin von Beginn an zügig, aber kontrolliert gelaufen mit dem Ziel einer guten Zeit, eventuell unter 5 Stunden. Gegen meine Erwartungen blieb mir jemand dicht an den Fersen, dadurch lief ich ein etwas höheres Tempo wie ursprünglich geplant und war an der ersten VP fast 10 Minuten unter meiner geplanten Zeit. Erst in Heubach konnte ich mich dann von ihm absetzen. Die Beine wurden zwar danach immer schwerer, aber ich konnte bis zum Schluss ein gutes Tempo laufen und somit die 5 Stunden deutlich unterbieten.“ Als Schlüssel zum Erfolg nannte Lukas seine konsequente Verpflegungsstrategie mit rund 90 Gramm Kohlenhydraten pro Stunde (mittels Pacemaker Drinkmix und Sanct Bernhard Liquid Energie Gels). Lob gab es von ihm auch für die äußeren Bedingungen und die Streckenführung: Die Trails waren relativ trocken, lagen frei von zu viel Laub und die Markierung der Trailschmiede war lückenlos perfekt. Für Lukas Schober bedeutete der Start auf dem Alb Trail über 37 Km/~1.200 Hm einen rundum gelungenen Saisonabschluss. Der Läufer des LAC Essingen wurde dabei mit einem hervorragenden dritten Gesamtplatz (1. Platz Männer) belohnt. Die Strapazen seines jüngsten Sieges beim Altmühl Trail steckten ihm zwar noch spürbar in den Knochen, doch die Freude auf den heimischen Trails war ungetrübt: „Für mich war es ein gelungener Saisonabschluss. Es ist immer besonders schön, auf den heimischen Trails unterwegs zu sein – jedes Jahr eine Freude und Genuss. Da ich noch die letzte Woche vom Sieg beim Altmühl Trail gemerkt habe, war es definitiv nicht das schnellste Rennen meinerseits, aber es hat ja für den dritten Platz gereicht und damit bin ich zufrieden. Jedes Jahr ein tolles Event mit schönen Strecken und ebenso schönen Begegnungen danach.“ Auch auf der klassischen Distanz vertrat Sebastian Haas (M40) den LAC Essingen in gewohnter Manier. Traditionell auf den 50 Kilometern über die drei Kaiserberge am Start, zeigte er eine fantastische Ausdauerleistung. Am Ende standen 4:38 Stunden auf der Uhr, dass für den zweiten Platz in der Altersklassenwertung und dem 14. Gesamtrang reichte.

Weitere Topergebnisse mit Tagessiegen gab es für den LAC Essingen auch über die restlichen Strecken. Die 25 Km Distanz bewältige Nico Cucea (M50) in 2:03:17 Stunden als Tagessieger seiner Altersklasse. Mit vier Läuferinnen und Läufern war der LAC Essingen über die 10 Km-Distanz vertreten. Stefan Donn (M55) holte sich den Tagessieg in der Altersklasse M55 (9. Gesamtplatz) in 41:17 Minuten. Jeweils zweite Plätze in ihren Altersklassen gingen an Ingrid Grunder W55) in 52:16 Minuten und Sabine Abele (W60) in 1:01:04 Stunden. Ronald Schäfer wurde Sechster in 55:37 Minuten in der Altersklasse M60. Über 5 Km wurde Albert Bartle in 28:11 Minuten Zweiter der Altersklasse M65.

Auch in der Organisation ein verlässlicher Partner

Insgesamt war der Albmarathon Schwäbisch Gmünd eine mehr als gelungene Veranstaltung. Zum Erfolg trug auch der LAC Essingen tatkräftig bei: Der Verein war als verlässlicher und starker Partner fest in die Organisation eingebunden. Der Start des neuen Alb Ultra fand direkt an der Schönbrunnenhalle statt und der LAC übernahm auf der neuen Ultra-Strecke die Verpflegung der Athletinnen und Athleten. Bei Kilometer 19 betreute das erfahrene Team des LAC die erste Verpflegungsstation und sorgte für einen reibungslosen Ablauf sowie beste Stärkung auf dem Weg zu den weiteren Kilometern und Höhenmetern.

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