Mit persönlichen Bestleistungen zum Saisonhöhepunkt

Saskia Zeller und Philipp Sturm vom LAC Essingen überzeugen bei den deutschen Meisterschaften der U20.

Immerhin zwei Starter des LAC Essingen waren bei den deutschen Meisterschaften der U20 in Bochum-Wattenscheid am Start. Bei Sprinter Pascal Ilzhöfer (U23, Achillessehnenreizung) und Dreispringer Justin Hopfensitz (U20, Kniebeschwerden) machten Verletzungen kurzfristig einen Start unmöglich. Ihre LAC-Mitstreiter Saskia Zeller und Philipp Sturm zeigten ihr Potenzial und stellten persönliche Bestleistungen auf.

Saskia Zeller verzichtete auf den Start über 800 Meter und konzentrierte sich auf die 1500 Meter. Schon im Vorlauf zeigte sie ihre gute Form und merkte während des Rennens, dass sie es hintenraus im Griff haben würde. Als Vierte ihres Laufes in 4:36,57 Minuten zog sie in persönlicher Bestzeit ins Finale ein. Und lieferte auch da: „Ich habe mir das Feld erstmal von hinten angeschaut und ab 1000 Meter wusste ich, dass noch was geht. Ich habe alles gegeben, was drin war“, sagte Saskia Zeller. Sie steigerte ihre Bestzeit auf 4:31,62 Minuten und erreichte Platz neun in Deutschland. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft“, sagte Zeller. Ihr Trainer Jürgen Kennert ist entsprechend stolz: „So eine Steigerung im Endlauf habe ich nicht erwartet. Sie kann mittlerweile, wenn es darauf ankommt, ihre Leistung abrufen und was Taktik und Renngestaltung betrifft ist sie sehr gereift.“

„Echt zufrieden“, war auch Philipp Sturm, der sich als U18-Athlet im Stabhochsprung mit den U20-Konkurrenten maß. Mit 4,70 Metern stellte er seine persönliche Bestleistung ein und belegte Rang 13. Mit Schulterschmerzen nach dem Wettkampf der U18-DM in der Vorwoche reiste er ohne große Erwartungen an, kam aber im Bochum-Wattenscheid gut zurecht. „Mit der Qualität der Sprünge war ich zufrieden. Es war eine gute Erfahrung mit den älteren Jahrgängen zu springen.“ LAC-Trainer Valerij Wolf war ebenfalls angetan: „Bei einem seiner Versuche über die 4,82 Meter war es sehr knapp. Ich hoffe, nächste Woche bei den baden-württembergischen Landesmeisterschaften springt er 4,80 oder höher.“                Benjamin Leidenberger

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