Tag fünf – Erster Podestplatz beim Transalpine Run

5. Etappe: Bergsprint Samnaun/CH

6,23 km • Aufstieg: 731 Hm • Abstieg: 60 Hm • Start 10:00 Uhr

Strahlende Baur Brüder auf dem Podest

Strahlende Baur Brüder auf dem Podest

Der Bergsprint gilt traditionsgemäß als „Ruhetag“ des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN. Die neue Strecke in Samnaun beginnt vom Start weg mit einem flachen Zwei-Kilometer-Lauf. Man kann sich hier perfekt aufwärmen aber auch gleich Tempo bolzen. Danach gibt es keine Ausflüchte mehr: Über 700 Höhenmeter windet sich der immer schmaler werdende Trail durch die steilen Schrofenhänge bis zum Ziel auf der 2499 m hohen Alp Trida.
Start war am fünften Tag erst ab 10 Uhr und so konnten alle Teams endlich mal etwas Schlaf nachholen und gemütlich frühstücken. Die Teams wurden entsprechend ihren Platzierungen im Gesamtranking in umgekehrter Reihenfolge auf die Strecke geschickt, d.h. die Zeitschnellsten zum Schluss. Marcus und Matthias Baur starteten somit am heutigen Tag um 11:40 Uhr als neuntletztes Team. Genug Zeit um den Morgen zu genießen! Dann gemütlich zum Start und Go!

Beim Bergsprint muss, im Gegensatz zu den anderen Etappen, nicht als Team gelaufen werden. Die Zeiten der beiden Läufer werden addiert und die Gesamtzeit wird dann im Gesamtranking vermerkt! Matthias lief vom Start weg ein hohes Tempo. Marcus zügelte sich etwas und versuchte seine Kräfte für den Anstieg zu bündeln.
„Da schon sehr viele Teams vor uns die Strecke hoch sind, war sie sehr matschig und aufgeweicht“, so Marcus Bauer. Es wurde heute viel Grip benötigt.

Bergauf läuft es bei den Essingern von Tag zu Tag besser. Matthias hatte schon zu Beginn immer den schnelleren Schritt am Berg, aber Marcus ist auch nicht mehr der Langsamste! Resultat des Tages: Erster Podestplatz beim Transalpine Run 2015. „Mit der drittschnellsten Team-Tagesbestzeit sind wir überglücklich und freuen uns unser Ziel, einmal aufs Podium zu laufen, erreicht zu haben“, äußerte die beiden unisono.

Mal schauen was in den nächsten drei Tagen noch geht. „Wir bleiben dran, da geht noch mehr!“, sind sich die beiden Trailrunner sicher.