Senioren des LAC Essingen können feiern

Baden-Württembergische Meisterschaften Senioren-Leichtathleten

Gastgeber der diesjährigen baden-württembergischen Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren war Bruchsal. Bei angenehmen Temperaturen sollte die zweitägige Veranstaltung für die Athleten des LAC Essingenzur wahren Medaillenschmiede werden. Mit zwölf Gold-, neun Silber-, vier Bronzemedaillen dekoriert kehrten die Essinger Seniorinnen und Senioren auf die Ostalb zurück.Nebenbei wurden dabei sechs neue Vereinsrekorde aufgestellt. Als erfolgreichstes Team stellten sie ihre Ausnahmestellung im Land eindrucksvoll unter Beweis. Viele erzielten Leistungen werden in der württembergischen und deutschen Bestenliste zum Jahresende wieder zu finden sein.

Initialzündung am ersten Wettkampftagdurch Läufer

Bereits am ersten Wettkampftag begann der Medaillenreigen. Den Auftakt zu einer erfolgreichen Meisterschaft machten die 5000m Läufer. Alexander Götz (M40) in 18:14,47 Minuten und Bernd Ruf (M30) in neuer Vereinsrekordzeit von16:38,76 Minuten ließen in ihren Altersklassen nichts Anbrennen und sicherten sich jeweils die Goldmedaille. Über die 1500m ließ Bernd Ruf (M30) die zweite Goldmedaille an diesem Tag für sich folgen. Alexander Götz (M40) lief auf der gleichen Strecke zu Silber. Für einen erfolgreichen Abschluss des ersten Wettkampftages sorgten die 400m Läufer über alle Altersklassen. Kai-Steffen Frank in 57,15 Sekunden und Ernst Litau in 60,99 Sekunden liefen zum Doppelsieg in der Altersklasse M55. Danach gab es noch das Sahnehäubchen mit dem Gewinn der Silbermedaille für Alexander Götz (M40) und der Bronzemedaille durch Bernd Ruf (M30) darauf.

Werfer beeindrucken mit großen Weiten

In den Altersklassen M35, M50 und M60 gingen vom Kugelstoßen, Speerwurf, Hammerwurf bis zum Diskuswurf die Werfer vom LAC Essingen an den Start. Eine der herausragensten Leistungen der Werfertruppe erzielte beim Hammerwurf in der Altersklasse M60 Peter Hübner. Der Essinger gewann mit neuem Vereinsrekord von 35,35m die Silbermedaille. Hartwig Vöhringer schleuderte den Hammer auf eine Weite von 34,71m und belegte mit neuer persönlicher Bestleistung den vierten Platz. Hans Messner, Hartwig Vöhringer und Peter Hübner gingen für das Essinger mit der Fünfkilokugel an den Start. 12,55m und neuer Vereinsrekord, sowie der Gewinn der Silbermedaille waren für Hans Messner der Lohn für die harte Trainingsarbeit der letzten Wochen. Aber auch die Hartwig Vöhringer mit 12,23 m mit neuer persönlicher Bestleistung auf dem vierten Platz und Peter Hübner auf dem siebten Platz mit 10,90m konnten sehr zufrieden sein. Auch wenn es nicht zu einer Medaille reichte konnte in der Altersklasse M50 Udo Stohrer hochzufrieden sein. Mit neuem Vereinsrekord von 11,89m belegte er in einer starken Konkurrenz den fünften Platz.Benjamin Schätzle (M35) steuerte einen vierten Platz mit 11,07m im Kugelstoßen bei. Die Seniorin im Team, Sabine Fried (W45), sicherte im Kugelstoßen Silber und wurde im Diskuswurf noch mit dem letzten Wurf einer Konkurrentin vom Bronzerang auf den undankbaren vierten Platz verdrängt, wegen ganzen zwei Zentimeter. Hartwig Vöhringer war im Diskuswurf der beste des Essinger M60 Teams mit dem Gewinn der Silbermedaille (43,40m) gefolgt von Hans Messner auf dem fünften Platz (35,52m). Thorsten Weisheit (31,26m) und Benjamin Schätzle (30,96m) brachten Silber und Bronze in der Altersklasse M35 mit nach Hause. Knapp an Bronze vorbei schrammte Udo Stohrer (M50) im Diskuswurf mit dem vierten Platz. In seiner vierten Disziplin, dem Speerwurf, belohnte sich Hartwig Vöhringer (M60), mit einer Siegesweite von 42,67m und dem Meistertitel, für einen starken Wettkampf an zwei Tagen. Trainingspartner Peter Hübner (M60) untermauerte mit dem fünften Platz und 29,67m seine Vielseitigkeit beim Werfen. Einen weiteren Meistertitel steuerte im Speerwurf mit neuem Vereinsrekord von 45,29m Benjamin Schätzle (M35).

Wilhelm Beyerle und Kai-Steffen Frank dominieren

Traditionell sorgen die Sprinter am frühen Morgen über 100m für den Auftakt am zweiten Wettkampftag. Und dieser zweite Wettkampftag begann furios und sollte am Nachmittag mit den 4x100m Staffeln „goldig“ enden. Benjamin Schätzle (M35) konnte sich in guten 13,11 Sekunden den fünften Platz sichern. In der Altersklasse M55 hatte die Konkurrenz aus dem Land keine Chance um bei der Medaillenvergabe mitreden zu können. Im vereinsinternen Duell um die Medaillen hatte am Ende Wilhelm Beyerle die Nase und sicherte sich den Meistertitel vor Kai-Steffen Frankund Ernst Litau. Das gleiche Ergebnis gab es dann zwei Stunden später über die 200m zu feiern. In einem reinen „LAC Lauf“ durfte Wilhelm Beyerle sich zum Sprintkönig krönen lassen. Baden-Württembergischer Meister über die 200m: Wilhelm Beyerle vor Kai-Steffen Frank und Ernst Litau. Rainer Strehle vervollständigte als Achter das tolle Teamergebnis. Einen starken Eindruck hinterließ auch Bernhard Frey (M50), als Sechster über die 200m in neuer persönlicher Bestleistung von 27,23 Sekunden. Beim Weitsprung ließ der Essinger noch einen guten vierten Platz folgen. Seine Vielseitigkeit stelle zum wiederholten Male Kai-Steffen Frank (M55) unter Beweis. Trotz bereits dreier Wettbewerbe mit jeweils einem Medaillengewinn war der Essinger auch im Weitsprung und über die 800m nicht zu stoppen bzw. zu toppen. Im Weitsprung sicherte er sich die zweite Goldmedaille mit 5,06m und im kurz darauf stattfinden 800m legte er einen Sprint auf den letzten 200m hin, die ihm auch in dieser Disziplin mit starken 2:15,44 Minuten den dritten Meistertitel bei diesen Meisterschaften bescherte. Hans Messner (M60) konnte im Dreisprung mit 9,59m einen weiteren Titel für die Mannschaft aus Essingen einfahren.

Damit hatte das Team von der Ostalb vor den abschließenden 4x100m Staffeln bereits elf Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und vier Bronzemedaillen auf der Habenseite. Zum Abschluss dieser zweitägigen Meisterschaften gab es dann nochmals großen Jubel für das starke Team von der Ostalb. In der Altersklasse M50 über die 4x100m konnte das Essinger Team die starke Konkurrenz vom SSV Ulm in Schach halten in der Besetzung Litau, Beyerle, Strehle, in 49,84 Sekunden nach zwei langen Wettkampftagenfür einen goldenen Abschluss sorgen.

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