Nachwuchsathlet Matthias Bauer findet neue Herausforderung im Trailrunning

Der neunzehnjährige Matthias Baur, der für den LAC Essingen startet hat sich für eine ganz besondere Laufform, dem Trailrunning, entschieden und wird dort als hoffnungsvoller Nachwuchsläufer gehandelt. Mit dem Begriff Traillauf (engl. Trail Running) lassen sich alle Ausprägungen des Laufens abseits von Straßen zusammenfassen, vom Jogging im Park auf ebenen Flächen bis hin zu Ultraläufen über mehrere Etappen über die Alpen. Das Laufen auf Trails wird als besonders naturnah empfunden. Grober Untergrund und Hindernisse trainieren neben der körperlichen Ausdauer auch Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit des Läufers. Da der gesamte Körper stabilisiert werden muss, werden mehr Muskelgruppen als beim Laufen auf der Straße beansprucht.

Durch seine Erfolge in den letzten Jahren bei denen er auf Anhieb auf das Podium bei Läufen dieser Art gelaufen ist wurde auch der Teamcoach des Sportartikelherstellers Salomon Stephan Repke auf den Essinger aufmerksam. Das Trailrunning Team Salomon Deutschland wollte im Jahr 2014 den „Jungen“ eine Chance geben und hat  mit Matthias Baur noch zwei weitere junge Deutsche in ihr Laufteam integriert.

Matthias Baur hat sich für die erste Jahreshälfte drei Ultraläufe vorgenommen. Die Vorbereitungen für die erste Saisonhälfte laufen schon auf Hochtouren und dazu ist das Gelände der Ostalb bestens geeignet. hier spult er wöchentlich seine Kilometer rauf und runter.

Matthias Bauer beim „Trailrunning“

Start in die erste  Saisonhälfte ist der  Istra Ultra Trail in Kroatien mit 65 Kilometer am 12. April. Anschließend ist noch ein gemeinsames Trainingslager mit dem Team in Kroatien geplant. Am 20. bis 22. Juni  stehen dann beim Zugspitz Ultra Trail 60 Kilometer mit +/- 3000Höhenmeter rund um die Zugspitze auf dem Programm. Das Highlight der ersten Saisonhälfte steht dann zwei Wochen später vom 9. bis 12. Juli an. Beim Salomon 4 Trails ist dann von dem Neunzehnjährigen die Strecke von Garmisch-Partenkirchen nach Samnaun in der Schweiz in vier Tagesetappen auf insgesamt 160Km und 10.000 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen.