Gedanken aus dem Trainingslager Latsch 2012

Wir waren jung, wir waren wild.

Damals nannte sich das Leben noch „gechillt“.

Doch bald sollte ein anderer Wind wehen,

da half kein betteln und auch kein flehen.

 

Diese Herausforderung nahmen wir aber an,

insgesamt mit 33 Mann.

Am Sonntagmorgen ging es los,

Athleten Latsch 2012

die Vorfreude war riesengroß.

 

Ungeahnt waren Schnee und Eis,

Das kostete bei der Anfahrt seinen Preis.

Es konnte eigentlich nur noch besser werden,

dachten sich die Athleten noch ohne Beschwerden.

 

Doch die Vorstellung hielt nicht lange an,

denn schon am dritten Tag waren alle platt

so lief das Training nicht mehr glatt,

denn invalid war jeder 2. Mann.

 

Trotz Stärkung mit Nudeln und Parmesan,

musste täglicher Helmut, unser Medicus, ran.

Tapfer trainierten wir Tag für Tag,

trinken war dabei ein guter Rat.

 

Unterstützt durch Gerhards Stabilisation,

mit Bildzeitung lesen und großer Motivation,

war der Muskelkater zu erwarten,

drum mussten wir eine Pause starten.

 

Ein Ausflug nach Meran und Therme,

bei nicht allzu großer Wärme,

verhießen trotzdem Spaß und Ruhe,

beim Shoppen neuer Schuhe.

 

Ausgeruht wurde nun bemerkt,

wir wurden um 10m betrogen,

die gelaufenen 100m waren somit verstärkt.

und die Zeiten waren gelogen.

 

Abends wurden wir vor dem harten Training verschont

Und mit dem Spieleabend, dank Franka und Laura, belohnt.

5 Gruppen kämpften erbittert um den Sieg,

dadurch entfachte ein kleiner Krieg.

 

Beim Essen von Schweinshaxen und Rippchen,

eroberte Gerhard ein paar Flittchen.

Bier und gutes Essen,

werden wir garantiert nicht vergessen.

Danke für die schöne Zeit,

für eine Wiederholung sind wie stets bereit.

 

In Erwartung auf ein baldiges Wiedersehen,

können wir 2013 nach Cervia gehen.

 

Rieke, Alex und Stefan