Auftakt beim TransalpineRun von Oberstdorf nach Lech 1. Etappe

Am Samstag, den 29.08.2015 war er gefallen, der Startschuss zum diesjährigen GORE TEX ® Transalpine Run 2015. Mit von der Partie, die beiden Ausdauersportler des LAC Essingen, Matthias und Marcus Baur, die beide bei dieser Veranstaltung für das Team Salomon Deutschland an den Start gehen. Ziel bei dieser Veranstaltung ist, als Zweierteam gut über die acht Tage zu funktionieren.

Trailrunning Etappe 1 29.08.15

Marcus und Matthias gemeinsam mit Mitstreiterinnen

Den Auftakt zum GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN 2015 bildet eine geradezu ideale „Aufwärmetappe“ durch die Allgäuer Alpen von Oberstdorf über die 2190 Meter hohe Fiderescharte und den 1688 Meter hohen Schrofenpass nach Warth im Lechtal. Das Etappenziel in Lech wird nach knapp 35 Kilometern und 2083 Höhenmetern im Aufstieg erreicht.

Aufgrund der hohen Temperaturen war der Auftakt jedoch in diesem Jahr mehr als eine „Aufwärmetappe“. Beim Start in Oberstdorf wurde bereits auf den ersten drei flachen Kilometern gleich Tempo gemacht. Die beiden Essinger Läufer konnten hier gut mit den anderen Teams mithalten. Hinauf zur Fidererschartein 2190 m Höhe, lief auch alles perfekt. Als fünftes Team überquerten Marcus und Matthias Baur den höchsten Punkt bei diesem Tagesabschnitt. Beim Downhillin Richtung Mindelheimer Hütte / Schroffenpass sollte da nicht mehr viel anbrennen. Dann passierte aber leider etwas Ungeplantes. Die Temperaturen um die 30 Grad und kein Schatten auf den ersten 20 Kilometernsetzen Marcus Baur mächtig zu und ließen beim ihm schlagartig die Lichter ausgehen. Es war einfach zu heiß und er hatte viel zu wenig getrunken. Ein Anfängerfehler, den die beiden in den kommenden Tagen nicht wieder wiederholen wollen. Wie wichtig in dieser Phase des Rennens hier der Partner ist bewies Matthias Baur, der seinem Bruder half wo er konnte. Leider kostete diese Rennphase einige Plätze.

In Warth an der zweiten Verpflegungsstation nach ca. 26 km, gab es erstmal reichlich Cola und Wassermelone. Das half den beiden Ostälbern, nach kurzer Zeit konnten sie das Tempo wieder etwas erhöhen und liefen die letzten acht Kilometer nach Lech Richtung Ziel noch relativ flüssig. Auf den letzten drei Kilometern konnten die Essinger sogar wieder zwei Teams überholen, sodass schlussendlich nach dem ersten Tag ein positives Resümeegezogen werden konnte. „ Auch wenn es heute nicht optimal lief, sind wir trotzdem zufrieden und werden nun versuchen aus diesen Fehlern für die nächstens sieben Tage zu lernen“, äußerte sich Marcus Baur zuversichtlich. Sechzehntes Team im Gesamteinlauf und der siebte Platz in der Männer Kategorie sind eine gute Ausgangsbasis für die kommenden Tage, „Wir haben das Endklassement ist noch lange nicht abgeschrieben“ ergänzt Matthias Baur und schlägt einem Bruder aufmunternd auf die Schultern.